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Die besten Alben aus Österreich – 2020

Obwohl dieses Jahr gefühlt noch schneller vorüberging als die letzten, erschien trotz all der verrückten Ereignisse heuer wieder unglaublich viel gute Musik aus Österreich. Wie bereits in den letzten Jahren (2017, 2018 und 2019) möchten wir euch auch 2020 die beliebtesten Alben unserer Redaktion nicht vorenthalten. Hier also die Liste (in alphabetischer Reihenfolge) mit kurzen Texten und Anspieltipps zu den jeweiligen Platten. Zur Musik gelangt ihr durch einen Klick auf das jeweilige Cover.

Viel Spaß beim Reinhören und Durchstöbern!

 

 

AHL6 »Thinker Try To Dance« (Waschsalon Records)

Der Schlagzeuger und Bandleader Lukas Aichinger nimmt uns mit dem Debüt »Thinker Try To Dance« auf eine irrwitzige Fahrt durch die Klangwelt seines wunderbaren Sextetts mit. Verkopft, aber trotzdem tanzbar; hektisch, dann wieder getragen und flächig; vielfältig und dennoch kohärent – auf diesem Album gibt es einiges zu entdecken.

Artwork: Ju Aichinger

 

Bruch »The Fool« (Trost RecordsCut Surface)

Mit einem neuen Album überraschte Bruch Ende Oktober nach vier Jahren Pause. Doch das Warten hat sich gelohnt – »The Fool« ist eine Synthie Pop-Perle verziert mit Philipp Hanichs (Bruch) nüchternen Gesängen. Ein nachdenkliches Album mit dem Narren als Titel – mein Album des verrückten Jahres 2020.

Artwork: Philipp Hanich, Layout & Design: Kathi Reidelshöfer

 

Max Plattner Trio »II« (cracked anegg records)

Die dumpfen Kontrabass Klänge werden getragen durch einen eher dezenten Schlagzeugsound, damit genügend Platz vorhanden ist, um das Saxofon als ikonisches Soloinstrument in den Mittelpunkt zu setzen. Es scheint als, ob dieser simple Grundsound der Ausgangspunkt und die Inspiration des Gesamtkonzepts ist. Dennoch werden immer wieder Rhythmen abgerissen, unkonventionelle Sounds kombiniert oder unübliche Songstrukturen aufgebaut. (Unser Review zum Albums gibt’s hier)

Artwork: Fekry Helal

 

My Ugly Clementine »Vitamin C« (Ink Music)

Mit »Vitamin C« haben My Ugly Clementine im März diesen Jahres ihr Debütalbum veröffentlicht. Durch die aus Sophie Lindingers (Leyya) Feder stammende Platte zieht sich eine bittersüße Auseinandersetzung mit den Themen Gleichberechtigung & Empowerment – Schließlich ist die Clementine ein Hybrid aus süßer Mandarine und Bitterorange.

Artwork: Vera Lindinger

 

Pippa »Idiotenparadies« (LasVegas Records)

Pippa nahm uns dieses Jahr mit ins »Idiotenparadies«. Songtitel wie »Dystopia« oder »Egal« passten jedenfalls ideal ins Jahr 2020. Für Fans von deutschsprachigem Indie-Pop mit NDW- und HipHop-Ausflügen. (Unser Review zum Album gibt’s hier)

Foto: Hilde van Mas

 


 

Die Alben wurden ausgewählt von Maximilian Zeller, Nora Blöchl, Adam Zehentner, Clara Pacher und Patrick Tilg.

 

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