Recording – Zu Hause oder doch lieber ins Studio?

Tonstudios haben eine lange Tradition und waren bis vor ca. zwanzig Jahren die einzige Möglichkeit eine Tonaufnahme zu produzieren, die etwas taugt. Auch wenn das Studio heute noch ein Garant für beste Qualität ist und viele Musiker*innen ihre Alben in solchen Studios aufnehmen, hat sich doch einiges getan in der Recording-Landschaft. Natürlich haben Tonstudios immer noch ihre Daseinsberechtigung, sonst wären sie wohl schon lange ausgestorben. Die Frage, die sich aufdrängt ist demnach, unter welchen Umständen man ins Studio gehen sollte bzw. wann es sich lohnt, es selbst zu versuchen. Um das herauszufinden haben wir uns mit Peter von Peter The Human Boy und David von Finn Parker unterhalten. Beide haben sich dafür entschieden vom üblichen Weg ins Studio abzusehen.

Michael Naphegyi

Michael Naphegyi ist ein Schlagzeuger, der sich gerne abseits der üblichen Pfade bewegt. Seine Musik befindet sich irgendwo zwischen Free-Jazz, Soul und selbstironischem Mundart Sprachgesangstheater. Diese virtuose Mischung kann man bei zahlreichen Projekten wie z.B. Teleport Collective, Rosi Spezial oder Mamma Fatale hören. Er selbst hat sich vorwiegend der musikalischen Improvisation verschrieben und betont dabei wie wichtig auch Humor in der Musik und nicht zuletzt im Leben ist. Wo seine musikalischen Ursprünge sind und was ihm bei seinem Spiel selbst am wichtigsten ist, erzählt er uns im Interview.

SARMA RECORDS – Sampler In A Day

Ein Album aufgenommen an nur einem Tag, gemischt an nur einem Tag, gemastert und veröffentlicht an nur einem Tag. Das klingt schon sehr unrealistisch. SARMA RECORDS hat es mit ihrem „Sampler In A Day“ möglich gemacht. Nun ja, um fair zu bleiben wurde das Album an einem Tag aufgenommen und erst am nächsten Tag veröffentlicht. Eine erstaunliche Leistung bleibt es trotzdem. Die Rahmenbedingungen waren dabei folgende: Jeder Künstler*in schreibt innerhalb eines Tages einen Song, nimmt diesen auf und mischt ihn, soweit es möglich ist, selbst. Das Ganze wird gesammelt gemastert und am Abend des darauffolgenden Tags veröffentlicht. Wir haben mit Lukas und Sascha von SARMA RECORDS darüber gesprochen wie sie auf diese wahnwitzige Idee gekommen sind und was für Herausforderungen dies für die Künstler*innen mit sich brachte.

Backbeat Science: Holz und Hölzer

Fein gebürstetes Aluminium oder die natürlichen, einzigartigen Formen einer schönen Holzmaserung können Schlagzeuger-Herzen höher schlagen lassen. Es ist jedoch nicht nur die Optik, auf die das Material eines Schlagzeugs Einfluss nimmt. Jeder, der sich einmal selbst neues Equipment zugelegt hat, kennt das Dilemma: Sollte die Snaredrum aus Metall oder Holz sein? Was für Metalle und Hölzer werden verarbeitet und wie verändern diese den Sound des Instruments? Dieser Artikel versucht ein wenig Klarheit in die neblige Welt der Schlagzeug Materialien zu bringen.

Thomas Gieferl

Der Name Thomas Gieferl taucht momentan bei einigen der angesagtesten Künstler des Landes auf. Da wären Namen wie Onk Lou, Avec, Thomas David oder auch Sakura die momentan unsere Musiklandschaft verschönern und unseren Drummer des Monats November als Rhythmuschef im Gepäck haben. Im Interview erzählt er uns warum er sein Practicepad sogar im Urlaub dabei hat und warum das ausprobieren kreieren von neuen Sounds und Musikstilen so wichtig für ihn ist. Neben seiner Tretboot-Tour im Sommer schildert er uns auch was in den kalten Monaten noch ansteht und auf was man sich in naher Zukunft freuen darf.

Reinhard Hörschläger

Reinhard Hörschläger ist unser Drummer des Monats September. Er zeichnet sich durch seinen fetten Sound und ein sehr energievolles Spiel aus. Dies wird spätestens beim Hören seiner  Band, der Klangkantine besser bekannt als Yasmo und die Klangkantine, klar. Wie er diesen Sound erzielt und was neben der Klangkantine so ansteht erzählt er uns im Interview. Außerdem geht es um die Produktion der letzten beiden Alben und warum sich die neue Scheibe anders anhören wird.

5K HD – Happy Fxxxing Life

Wohl eher unerwartet veröffentlichten 5K HD ihre neue Single „Happy Fxxxing Life“ Ende Mai. Dass der Song auf ihrem aktuellen Album „High Performer“ nicht zu finden ist, liegt, wie der Titel schon erahnen lässt, daran, dass die Single eine Antwort auf die durch die Pandemie entstandene Situation vieler ist. Unzählige Menschen können bzw. dürfen momentan ihrem Tun nicht nachgehen, und sind somit mit einer Leere konfrontiert, die den meisten wohl neu ist. Als Kunstschaffende sind 5K HD selbst davon betroffen und liefern uns mit ihrer Single eine heitere Interpretation dieser Situation.

Max Plattner Trio – II

Das österreichisch-italienische Max Plattner Trio veröffentliche Anfang April sein Debütalbum mit dem schlichten Namen „II“. Das Trio bestehend aus Bass, Schlagzeug und Saxophon und kann durchaus als klassische Jazzcombo gesehen werden. Auch die Musik klingt zunächst sehr vertraut und weckt Erinnerungen an Berühmtheiten wie Bill Evans oder Keith Jarrett. Bei genauerem Hinhören und vor allem beim Durchhören aller Tracks nacheinander bemerkt man aber schnell einen zeitgenössischen Einfluss. Es gelingt dem Album durch den klassischen Einschlag sicher sehr gut das Interesse von Jazzliebhabern zu wecken, und überrascht im nächsten Moment mit doch sehr modernen Zügen.

I am a Drummer

I am a Drummer. Es ist eine Hommage an eine tiefe Leidenschaft die, diese Worte zum Ausdruck bringen. Wenn wir ein Instrument ausüben und voll darin aufgehen, ist es nicht selten, dass wir dieses auch als ein Teil unserer eigenen Identität sehen. Doch was meint man wirklich damit? Wir begeben uns auf die Suche nach der Antwort auf diese Frage, um herausfinden zu können, was die schwitzenden Krawallmacher*innen, die meist weiter hinten im Bild zu finden sind, verbindet.

Gregor Halsmayer

Gregor Halsmayer alias Fazo ist wahrscheinlich einer der fleißigsten Schlagzeuger des Landes, wobei die Bezeichnung Schlagzeuger fast zu wenig einschließt, um diesen Künstler ausreichend zu beschreiben. Neben seinen Trommelkünsten, die er bei Baits und Huge Grant ausübt, produziert er sowohl seine eigene Musik, als auch die anderer Musiker und Musikerinnen. Ansonsten gibt es visuelle Kunst in Form von Bildern, Memes, Videos usw. zu bestaunen. Er hat uns im Interview erzählt, wie er das alles unter einen Hut bringt, ohne dabei vor die Hunde zu gehen und was man von ihm dieses Jahr alles erwarten darf.