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	<title>backbeat - das Musikmagazin</title>
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	<description>Musikmagazin</description>
	<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 14:20:45 +0000</pubDate>
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		<title>Payback Festival 2010: Tag Zwei</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 02:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.rigal</dc:creator>
		
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Das Charity Festival Payback, ging heuer am 18. und 19. Juni das zweite mal im Strombauamt in Greifenstein über die Bühne. Zugunsten des Entwicklungshilfe-Klubs sorgte auch dieses Jahr eine illustre Ansammlung Österreichischer Independent Musiker für ein abwechslungsreiches Festival-Wochenende und gute Unterhaltung.
Tag Zwei: Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse wurden die Konzerte des zweiten Tages von Beginn nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/07/header_nav.jpg"></a><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/07/header_nav.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1532" title="header_nav" src="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/07/header_nav.jpg" alt="header_nav" width="500" height="270" /></a><br />
Das Charity Festival Payback, ging heuer am 18. und 19. Juni das zweite mal im Strombauamt in Greifenstein über die Bühne. Zugunsten des Entwicklungshilfe-Klubs sorgte auch dieses Jahr eine illustre Ansammlung Österreichischer Independent Musiker für ein abwechslungsreiches Festival-Wochenende und gute Unterhaltung.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1466"></span></strong><strong>Tag Zwei: </strong>Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse wurden die Konzerte des zweiten Tages von Beginn nach drinnen verlegt. Dies trübte zwar die Stimmung eines Sommerfestivals, doch die Qualität der agierenden Bands ließ den Besuchern diese Tatsache schnell vergessen.</p>
<p>Den Anfang machte die  Niederösterreichische Band <strong>3 Stills</strong>, die mit ihrem jugendlich-enthusiastischem Punk-Rock erstmals die Lautsprecher auf ihre Belastbarkeit testeten. Musikalisch deutlich gelassener, wenngleich sehr professionell wirkte der Auftritt von <strong>Fetz´n Fisch</strong>. Die neunköpfige Combo verbreitete mit ihren mitreisenden Mischung aus Reggae und Dialektschmäh auf Anhieb gute Laune. Mit Liedern über den Vorteil von heimischem Gemüse, der Bedrohung durch Waldsterben, den Gefahren des Kapitalismus bis hin zum obligatorischen Song über das ganz besondere Grün schaffte es die Band in bester Reggaetradition, Systemkritik mit Mitsing-Refrains zu verweben. Das Publikum bedankte sich mit großem Beifall und die Band wiederum mit Zugaben.</p>
<p>Mit modernem Indie-Rock der amerikanischen Prägung überzeugten die Band <strong>The Lucid</strong>. Klare mehrstimmige Gesangsmelodien, treibende Gitarren-Riffs, kernige Baselines, kraftvolles Drumming und Synthie-Loops gepaart mit ausgefeiltem Songwriting. Ausgestattet mit diesen Attributen schaffte es die Band sowohl den Bauch bzw. Nackenbereich sowie den Geist des Publikums anzusprechen.</p>
<p>Wie bei kaum einer anderen Band steht bei den Oberösterreichern <strong>Slope Combat</strong> das Alter der Musiker im Widerspruch zur von ihnen dargebotenen Musik. Das junge Trio, das schon beim diesjährigem Local Heroes Bandcontest  Aufsehen erregte,  spielt Blues-Rock in der Tradition der Siebziger und klingt dabei überraschend authentisch. Mit Titeln wie Rollercoaster, Drugstore Nightmare oder Jonny Riot erweckte die Band Bilder von trockener Erde, staubigen Highways und  Bikerkneipen mitsamt dem Geschmack von Alkohol und Nikotin in der Kehle.</p>
<p>Die Band <strong>The Eccos</strong> gehören nicht umsonst zu den Aushängeschildern des österreichischen Ska-Punks. Die Band, rund um den in Mexiko geborenen Sänger und Showman Miguel Guinness, brachte bei ihrem schweißtreibenden Auftritt die Halle des alten Strombauamts nahe an den Siedepunkt auch wenn die Platz-Kapazitäten des Bühnenraums auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht gänzlich ausgereizt waren. Die Band ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und überzeugte mit ihrem Auftritt auf ganzer Länge.</p>
<p>Auch Rock der progressiven Art fand an diesem Tag Einzug in das abwechslungsreiche Festival-Programm. Mit Reminiszenzen an King Crimson, The Mars Volta bis hin zu Mahavishnu Orchestra schaffe es die Wiener Band <strong>MILK+</strong> trotzdem ihre eigene Version kopflastiger Rockmusik zu präsentieren ohne das Publikum dabei zu überfordern. Im Gegenteil - im Laufe des Aufrtitts entwickelte die Musik eine Sogwirkung, der sich nur wenige der Besucher entziehen konnten.</p>
<p>Die in Deutschland geborene Rapperin <strong>Mietze Medusa</strong> ist in der österreichischen Hip-Hop Szene längst keine Unbekannte mehr. An diesem Abend läutete ihr Auftritt mit <strong>Tenderboy</strong> am Laptop und einem Dj an den Turntables, die Partynacht in Greifenstein ein. Ausgefeilte Reime, teils sozial-kritisch teils selbstreflektierend oder einfach witzig unterlegt mit ausgefeilten Beats, brachten den mittlerweile gut gefüllten Saal richtig in Bewegung. Die sympathische Mietze hatte sichtlich Spaß an ihrem Tun und bedankte sich beim begeistertem Publikum mit Zugaben und dem Versprechen eines Wiedersehens.</p>
<p>Partylaune verbreitete auch der vorletzte Act des diesjährigen Payback-Festivals. Mit neuem Album im Gepäck <span>reüssierte</span> das Wiener Trio <strong>Jelly Beat</strong>.<strong> </strong>Dargeboten wurde quirliger Electro-Indie-Pop in der Besetzung Dj, Gitarre und Gesang. Mit hitverdächtige Songs wie <em>Re Beat v. 2.0 </em>sorgte die Band für gute Unterhaltung und reges Treiben auf der Tanzfläche.<strong> </strong></p>
<p>Für den Abschluss des Abends sorgte die oberösterreichische Band <strong>Bilderbuch. </strong>Mit ihrem drückend energisch dargebotenen Rocksongs wurden die vier jungen Herren ihrer Position als Headliner mehr  als gerecht. Exaltiertes Auftreten gepaart mit professioneller Performance und sichtlich viel Spaß an der Musik - davon ließ sich das Publikum gerne verführen. Beim Vortrag der Lieder mit teils grotesken Titeln wie Kopf ab, Calypso oder Joghurt auf der Bluse bestach vor allem Frontman, Maurice Ernst, mit charmanten Zügen des Wahnsinns. Aber auch der Rest der Band überzeugte in allen Belangen.</p>
<p>Den Veranstaltern ist es auch dieses Jahr gelungen, den Anlass des Charity-Events mit dem Gedanken der Förderung junger heimischer Bands zu kombinieren. Das Abwechslungsreiche Line-up, die gemütliche Atmosphäre des Strombauamts und die gute Organisation waren wieder die Pluspunkte der Veranstaltung. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch nächstes Jahr zu einer weiteren Auflage des Payback Festivals kommen wird.</p>
<p>Bericht:  <a href="mailto:csumann@gmail.com">Alexander Csurmann</a></p>
<p>Fotos gibts auf<a href="http://www.payback-festival.at/"> www.payback-festival.at</a></p>
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		<title>Payback Festival 2010: Tag Eins</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 02:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>a.csurmann</dc:creator>
		
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Das Charity Festival Payback, ging heuer am 18. und 19. Juni das  zweite mal im Strombauamt in Greifenstein über die Bühne. Zugunsten des  Entwicklungshilfe-Klubs sorgte auch dieses Jahr eine illustre Ansammlung  Österreichischer Independent Musiker für ein abwechslungsreiches  Festival-Wochenende und gute Unterhaltung.
Tag Eins: Die ehrenvolle Aufgabe der Festivaleröffnung  übernahmen dieses Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/07/header_navi.jpg"></a><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/07/header_navi.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1536" title="header_navi" src="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/07/header_navi.jpg" alt="header_navi" width="500" height="270" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Das Charity Festival Payback, ging heuer am 18. und 19. Juni das  zweite mal im Strombauamt in Greifenstein über die Bühne. Zugunsten des  Entwicklungshilfe-Klubs sorgte auch dieses Jahr eine illustre Ansammlung  Österreichischer Independent Musiker für ein abwechslungsreiches  Festival-Wochenende und gute Unterhaltung.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1496"></span></strong><strong>Tag Eins: </strong>Die ehrenvolle Aufgabe der Festivaleröffnung  übernahmen dieses Jahr <strong>Die Wolltens</strong>. Die Hip-Hopper machten mit  ihren von akustischem Schlagzeug begleiteten Beats und sporadischen  E-Gitarren-Passagen ordentlich Druck und sorgten mit einer gehörigen  Portion Spaß für die nötige Stimmung zum Festivalauftakt.</p>
<p>Als zweite Band des Tages standen <strong>Drawn Daggers</strong> auf der Bühne.  Ihr bluesig angehauchter etwas melancholischer Rock kam gut beim  Publikum an. Leider passierte während ihres Auftritts was sich schon den  ganzen Tag lang angekündigt hatte: es begann zu regnen. Doch der  Stimmung tat es (noch) keinen Abbruch.</p>
<p>Der Regen wurde nun immer stärker, trotzdem blieb man positiv und so  spielte auch noch <strong>The Code</strong> auf der Open Air-Bühne des  Strombauamtes. Leider ließ der Regen doch nicht mehr nach und so  vertrieb er einen Teil des Publikums nach drinnen, während der Rest  versuchte sich unter den verfügbaren Regenschirmen zu sammeln. Auch die  Band blieb nicht ganz trocken, hatte aber trotzdem sichtlich ihren Spaß  dabei.</p>
<p>Trotzdem hieß es für <strong>The Curbs </strong>im Anschluß ins Trockene zu  übersiedeln. Dort fanden die fünf Musiker (darunter drei Gitarristen)  gerade noch Platz auf der kleinen Bühne, rockten die Halle aber dennoch  unbeirrt mit ihrem melodisch-britischen Rock a la Oasis &amp; Co. Leider  ließ der große Publikumsandrang noch auf sich warten.</p>
<p>Spätestens aber beim Auftritt der nachfolgenden <strong>Solrize </strong>– die  schon im Vorprogramm von Marylin Manson und ZZ Top zu sehen waren – war  der Saal voll. Gute Voraussetzungen für eine schweißtreibende Heavy  Rock-Show mit deutlichen Metal-Anleihen. Nur akustisch war der Raum  nicht optimal und einige Leute versuchten der hohen Lautstärke zu  entkommen.</p>
<p>Schließlich war es mit der letzten Band des ersten Tages <strong>The  Palomita Show</strong> Zeit für einen Mix aus Reggae und Latin. Da das Wetter  noch nicht immer nicht besser war, mußten auch die Headliner drinnen  spielen. Aufgründ ihrer Bandgröße und ihrem Equipment mußten sie jedoch  improvisieren um überhaupt Platz zu finden. So versuchten sie es erst  gar nicht, sich auf der Bühne zusammen zu pferchen, sondern verteilten  sich im ganzen Raum. Das erzeugte eher ein Proben- als ein  Konzertfeeling, kam aber gerade deswegen beim Publikum gut an. So wurde  zusammen mit der Band und den Musikern getanzt und gefeiert. Ein mehr  als würdiger Ausklang für einen insgesamt sprichwörtlich ins Wasser  gefallenen ersten Festivaltag.</p>
<p>Bericht: <a href="mailto:matthias.rigal@beatboxx.at">Matthias Rigal</a></p>
<p>Fotos gibts auf<a href="http://www.payback-festival.at/"> www.payback-festival.at</a></p>
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		<title>Alles geben und das Beste hoffen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.rigal</dc:creator>
		
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Die Siegerband des diesjährigen Bandwettbewerbs Local Heroes Austria heißt Mother&#8217;s Cake. Schlagzeuger Jan Haußels wurde von der beatboxx-Jury zum besten Schlagzeuger des Finales gekürt.

Mit ihrer Musik und mit ihrer energiegeladenen Live-Show spielte sich  die Tiroler Band in die Herzen von Jury und Publikum. Damit haben sie nicht nur  in Österreich groß abgeräumt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/06/dsc_0031.jpg"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/06/dsc_00311.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1460" title="Jan Haußels 2" src="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/06/dsc_00311-1024x685.jpg" alt="Jan Haußels 2" width="430" height="287" /></a></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Die Siegerband des diesjährigen Bandwettbewerbs <a title="Local Heroes Austria" href="http://www.local-heroes.org" target="_blank">Local Heroes Austria</a> heißt <a title="Mother's Cake" href="http://www.myspace.com/rokenisdodelig" target="_blank">Mother&#8217;s Cake</a></strong>. <strong>Schlagzeuger Jan Haußels wurde von der beatboxx-Jury zum besten Schlagzeuger des Finales gekürt.</strong></p>
<p><span id="more-1441"></span></p>
<p style="text-align: left;">Mit ihrer Musik und mit ihrer energiegeladenen Live-Show spielte sich  die Tiroler Band in die Herzen von Jury und Publikum. Damit haben sie nicht nur  in Österreich groß abgeräumt, sondern werden auch beim Europafinale in  Ungarn mit dabei sein. Die Konkurrenz im Finale in der Arena Wien war stark, doch am Ende setzten sich die Drei von Mother&#8217;s Cake mit ihrer Mischung aus Groove, Funk, aber auch einer ordentlichen Portion Progressivität und Härte (Vergleiche mit Bands wie den Red Hot Chili Peppers oder Primus liegen nahe) und nicht zuletzt mit ihrem sympathischen und ungezwungenen Auftreten durch. Im backbeat-Interview erzählt Schlagzeuger Jan Haußels etwas mehr über den Wettbewerb, seine Band und seinen Werdegang als Schlagzeuger.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was sind – rückblickend – Deine Eindrücke vom Local Heroes? Was war für Dich positiv, was negativ?</strong><br />
Tatsächlich fällt mir da nichts Negatives ein. Positiv waren vor allem die vielen sympathischen Leute, die wir getroffen haben. Das hat schon in den Vorrunden in der „Livestage“ in Innsbruck begonnen und hat sich bis ins Finale gezogen. Super fanden wir auch das System bei dem das Publikum für zwei Bands abzustimmen hat. Ich denke so erreicht man eine noch objektivere Meinung des Publikums.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Sind Dir im Verlauf des Wettbewerbs regionale Besonderheiten aufgefallen, was die Bands  angeht?</strong><br />
Regional kann ich nicht so viel aussagen, da wir die ersten drei Runden in Tirol gespielt haben. Dort war es aber vor allem die große Anzahl an Metalbands, die mir aufgefallen ist.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Gibt es Bands, die Dir persönlich besonders gefallen haben?</strong><br />
Besonders gefallen haben mir <a title="Kalumeto" href="http://www.myspace.com/kalumeto" target="_blank">Kalumeto</a> und <a title="All Faces Down" href="http://www.myspace.com/allfacesdown" target="_blank">All Faces Down</a>. Kalumeto, weil sie nicht zuletzt durch ihre Zusammensetzung sehr interessant sind und All Faces Down , weil sie einfach die krasseste Bühnenshow von allen haben. Das hat mich bei denen auch schon beim ILA (International Live Award) umgehauen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wie lange gibt es Mother&#8217; s Cake schon und wie würdest Du Eure Musik beschreiben?</strong><br />
Uns gibt es jetzt seit fast 1 ½ Jahren. Ich würde unsere Musik als groovig/funky mit einem Hang zu hartem, aber stellenweise auch progressiven Rock bezeichnen. Am besten, man hört sich mal ein ganzes Konzert von uns an – dann weiß man, glaube ich, wovon ich rede.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Hast du noch andere Projekte neben Mother&#8217; s Cake bzw. in welchen Bands hast du bisher gespielt?</strong><br />
Momentan habe ich kein anderes Projekt. Ich hoffe aber, dass sich da vielleicht mal etwas ergibt. Nicht auch zuletzt um neue Erfahrungen zu sammeln. Sonst habe ich bisher nur in einer Schulband gespielt mit der wir unseren Maturaball unterhalten haben. Das war aber auch nur ein sehr kurzlebiges Projekt und wird der intensiven musikalischen Arbeit einer Band nicht gerecht.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Seit wann spielst Du eigentlich schon Schlagzeug?</strong><br />
Seit nun schon sechs Jahren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Und wie bist du dazu gekommen?</strong><br />
Ich habe von meinem achten bis zum vierzehnten Lebensjahr Geige gespielt. Das hat mir auch sehr gefallen, nur leider gab es da eine Unstimmigkeit zwischen Lehrer und Schüler, sodass ich erst mal nicht mehr gespielt habe. Da ich dann komplett aufgehört habe Musik zu machen und meine Eltern das nicht mit ansehen konnten, durfte ich das Instrument meiner Wahl erlernen. Da ich schon als kleiner Bub vom Trommeln träumte, fing ich dann schließlich mit 16 an zu spielen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wie hast du&#8217;s gelernt? Autodidakt? Privatunterricht? Studium?</strong><br />
Die ersten drei Jahre hatte ich eine sehr gute Schule bei Peter Kumpf. Der hat mir dann auch ganz schnell die Flausen aus dem Kopf getrieben und mir eine super Technikschule geliefert. Leider hatte ich nach meinem Schulabschluss keine Zeit mehr und so hörte ich auf Unterricht zu nehmen und auch zu spielen. Richtig angefangen zu üben habe ich parallel zur Entstehung von Mother’ s Cake, da nichts so sehr motiviert wie in einer Band zu spielen. Seitdem lerne ich autodidaktisch, werde aber wahrscheinlich ab Oktober im Drummer’s Focus in Salzburg Unterricht nehmen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Gibt&#8217;s Schlagzeuger, die Dich besonders beeinflussen/beeinflusst haben?</strong><br />
Unzählige! Das extrem schnelle Spiel von Thomas Pridgen, der Groove von David Garibaldi oder die fast schon melodische Art zu trommeln von Gavin Harrison. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Einflüssen, da ich glaube, dass einen nichts so sehr weiter bringt wie Musik mit ihren dazugehörigen Beatideen zu studieren. Außerdem muss ich noch Youtube als Einfluss erwähnen. Was man dort an noch unentdeckten Drummern finden kann ist fast schon unheimlich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was sind Eure nächsten Pläne mit der Band?</strong><br />
Alles zu geben und auf das Beste zu hoffen!</p>
<p style="text-align: left;">Dem kann man sich nur anschließen und ebenfalls auf das Beste für diese sympathische und talentierte Band hoffen.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Interview: </em><a href="mailto:matthias.rigal@beatboxx.at"><em>Matthias Rigal</em><br />
</a><em>Foto: Jan Haußels</em></p>
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		<title>&#8220;LIVE IT OR LEAVE IT&#8221;: Pit Romersa bittet zum Tango</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 14:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>a.csurmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Drummer des Monats]]></category>

		<category><![CDATA[backbeat]]></category>

		<category><![CDATA[interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit seiner Band Eternal Tango sorgt der Luxemburger Schlagzeuger Pit Romersa gerade international für Aufsehen. Mit ihrem neuen Album &#8220;Welcome To The Golden City&#8221; gastierten sie im Rahmen des TBA Birthday Bash dreimal in Österreich. Im backbeat-Interview erzählt der &#8220;Drummer des Monats: April&#8221; alles über seinen Werdengang und seine Philosophie des Drummings.
Was hat dich dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/03/pit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1426" title="pit" src="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/03/pit.jpg" alt="pit" width="388" height="258" /></a></p>
<p><strong>Mit seiner Band Eternal Tango sorgt der Luxemburger Schlagzeuger Pit Romersa gerade international für Aufsehen. Mit ihrem neuen Album <em>&#8220;Welcome To The Golden City&#8221;</em> gastierten sie im Rahmen des TBA Birthday Bash dreimal in Österreich. Im <em>backbeat</em>-Interview erzählt der &#8220;Drummer des Monats: April&#8221; alles über seinen Werdengang und seine Philosophie des Drummings.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1420"></span></strong><strong>Was hat dich dazu bewogen Schlagzeuger zu werden?</strong><br />
Als Jugendlicher hatte ich das Bedürfnis, wie viele Andere ein Instrument zu erlernen. Da jedoch für meine Eltern zu beginn ein Schlagzeug zu teuer war, um mich bloss ein bisschen auszutoben, fing ich an Gitarre zu spielen. Dies hat mich jedoch nie vollständig befriedigt. Als ich dann eines Tages, im Alter von sechzehn Jahren, Bekanntschaft mit einem Schlagzeuger einer Düdelinger  Rockband gemacht habe und dieser mir einige Standard Beats zeigte, war ich sofort begeistert und nahm meine ganzen Ersparnisse zusammen, um mir damit mein langersehntes erstes Schlagzeug zu kaufen. Ab dem Moment nahm das ganze seinen Lauf, indem ich gleich mit meinen besten Freunden eine Band gegründet habe und regelmässig geprobt habe. Aus dieser Truppe entstand späterhin Eternal Tango. Wir waren alle keine gelernten Musiker und haben uns somit alles selbst beibringen müssen und sind somit auch musikalisch zusammen gewachsen. Ich habe nie eine richtige Schlagzeugausbildung gehabt, womit ich bis heute auch noch keine Probleme hatte. 2008 nahm ich jedoch an einem Drum-Workshop in Luxemburg teil, der von  Martin Stoeck (u.a PUR) gehalten wurde. Hier konnte ich mir einige Tipps und Tricks abschauen, die mir bei meinem späteren Spielen sicher von Nutzen waren. Meine Vorbilder kommen hauptsächlich aus dem Punk, da ich es schon als junger Pit, bewundernswert fand wie schnell diese Spielen konnten (lacht). Ausserdem stehen Steve Gadd,und Buddy Rich ganz oben auf meiner Favoritenliste.<br />
<strong><br />
Wie sah dein erstes Drum-Set aus und welches spielst du heute? </strong><br />
Mein erstes Schlagzeug war ein recht billiges, schwarzes Modell von SONOR. Ich kann mich jedoch leider nicht mehr an die Serie erinnern, da man mir dieses vor Jahren aus unserem damaligen Proberaum, nach einem Einbruch, gestohlen hat und mir bis heute bloss die Snare blieb. Heute spiele ich mit einer glitzernden MAPEX Pro M. Größen: Bassdrum 22, Hängetom 12, Floortom 16 und eine schwarze Steel Black Panther Snare 14 Zoll. Die Black Panther Snare ist mir sehr ans Herz gewachsen, da ich mittlerweile von Holz auf Stahl umgestiegen bin und mein neues Baby mir den offenen Sound bietet den ich so liebe. Seit gewisser Zeit spiele ich MEINL Becken, mit denen ich ebenfalls sehr zufrieden bin. Zwei Byzance Crashes (19, 20 Zoll), die mir einen schönen tiefen Sound liefern, der meines Achtens gut zu meinem Spiel und unseren Songs passt.</p>
<p><strong>Gibt es bestimmte Stilistiken die du bevorzugst?<br />
</strong>Da ich kein gelernter Schlagzeuger bin, muss ich gestehen, dass ich mich nicht sehr viel mit verschiedenen Stilistiken auskenne bzw. unbewusst welche einbringe ohne sagen zu können um welche es sich handelt. Ein guter Freund, Jeff Herr, musste mich mal bei einigen Shows bei Eternal Tango ersetzen und habe somit einige Zeit mit ihm am Schlagzeug verbracht. Er ist einer der besten Jazz-Schlagzeuger aus Luxemburg und konnte mir einen Einblick in seine Welt verschaffen. Auf jeden Fall bin ich offen für alles und höre auch verschieden Stillrichtungen, um mich von allen inspirieren lassen zu können. Es soll für mich einfach nur passen und Spass machen. Egal ob es nun Jazz, Funk oder Metal ist.<strong><br />
</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Was ist dir bei der Auswahl deiner Drumsticks wichtig?</strong><br />
Schwierig zu sagen. Früher habe ich sehr oft hin und her gewechselt und wusste selbst nie welche zu mir passen. Mittlerweile spiele ich nur noch mit Vic Firth 5A, weil mir diese am besten in den Händen liegen und ich mein Spiel besser ausführen kann. Ich denke, dass jeder Schlagzeuger seine Sticks mit verbundenen Augen wieder erkennen würde, da es einfach auf das Gefühl ankommt.</p>
<p><strong>Wie und wie oft übst du - hast du bestimmte Vorlieben?</strong><br />
Wie vorhin schon erwähnt bin ich Autodidakt. Somit waren Schulen nie ein Thema für mich. Jedoch schaue ich mir gerne machmal diese Online-Drum-Schools im Internet an, da ich mir dort schon einige Ideen abschauen konnte. Wir proben mit Eternal Tango fast jeden Tag und komme so auch regelmäßig zum Üben. Zu hause trommele ich gerne Paradidels auf meinem Schoß aber nehme auch mal gerne die Agostini Rhythmen auseinander, da ich mir die Standard Noten zum Spass und aus Interesse selbst beigebracht habe.</p>
<p><strong> Wie bereitest du dich auf Aufnahmen vor?<br />
</strong>Da ich ständig viel und unterschiedlichste Musik höre, habe ich fließend Inspiration für neue Songs und dementsprechend ebenfalls fürs Album. Desweiteren lese ich viel über das Recorden von Schlagzeug, bzw. schaue mir Videos auf Internet an um Ideen für die unterschiedlichsten Dinge zu bekommen. Ich mache mir auch viele Gedanken über mein Spiel für alle einzelnen Songs, inwiefern die Breaks, Fills usw. Sinn für den Song und den Sound ergeben.Natürlich versuche ich auch körperlich, wie auch geistig fit zu sein, damit ich 100 Prozent konstruktiv arbeiten kann.<br />
Im Bezug auf das neue Album (<em>&#8220;Welcome To The Golden City&#8221; Anm.</em>) war es etwas ungewöhnlich, da wir zuvor das meiste selbst aufgenommen haben und wir dieses Mal alles in Bochum in einem professionellen Kader recordet haben. Somit wusste ich zu Beginn nicht wie der genaue Verlauf des Aufnehmens aussehen würde. Mittlerweile bin ich mit dem System dieses Studios bekannt und fühle mich auch sehr wohl in der Zusammenarbeut mit dem Produzenten, was die Arbeit natürlich um einiges erleichtert. Dashalb versuche ich bei allen Aufnahmen immer einen klaren und freien Kopf zu haben.</p>
<p><strong>Spielst du auch in anderen Bands, neben Eternal Tango?</strong><br />
Ich habe 2006 für ein Jahr bei der Punk Band VersusYou Schlagzeug gespielt und auch die erste Platte mit  ihnen aufgenommen. Aus zeitlichen Gründen musste ich die Band verlassen, um mich dann vollständig auf Eternal Tano konzentrieren zu können. Es war auf jeden Fall eine gute Erfahrung, da ich bei VersusYou neue Stilistiken in mein Spiel mit einbezogen habe, die ich jetzt wieder einbringen konnte. Es war einfach eine andere Weise zu Spielen und habe auch tolle Freunde fürs Leben gewonnen.</p>
<p><strong>Neben dem präzisen und songdienlichen Spiel auf „<em>Welcome To The Golden City</em>“ fällt besonders deine vielfältiger Umgang mit der Hi-Hat auf. Ist dir die die Hi-Hat allgemein sehr wichtig?</strong><br />
Die Hi-Hat gilt ja bekannterweise, mit der Snare und der Bassdrum zum Grundgerüst eines Schlagzeuges. Ich wollte dieses mal, anders als bei der ersten Platte, versuchen mich mehr auf das Wesentliche zu beschränken und aus dem Standard-Set viel herauszuholen. Es sollte jedoch keinesweges zu viel herausstechen, da das Schlagzeug die Lieder begleiten und die Hörer zum Kopfnicken bringen soll, ohne damit die vollständige Aufmerksamkeit auf das Schlagzeugspiel zu lenken. Dies ist auch nie in meinem Intesse, da ich in einer Band spiele in der wir zusammen als Team funktionieren. Das heißt, dass jeder seine Rolle so ausüben soll, dass es konstruktiv und für die Songs fördernd ist.<br />
Das Spiel mit der Hi-Hat verhilft mir dazu auf dem Boden zu bleiben, im Sinne, dass Crashes in meinen Augen oft zu sehr nach Aufmerksamkeit schreien. Weiters bevorzuge ich kleine, leichte und detaillierte Rhythmen  mit der Hi-Hat die man erst bei genauerem Höhren wahrnehmen kann. Ausserdem sind bei einigen Parts manche Schläge nicht immer genau und sauber, weil das Schlagzeug auf dem Album realer und lebendiger klingen lässt und eine Plastizität im Sound verhindert.</p>
<p><strong>Wie waren die letzten Konzerte in Österreich - wo gibt es das neue Album zu kaufen - wann spielt ihr wieder in Österreich und was steht als nächstes auf dem Eternal Tango Programm?</strong><br />
Die letzten Austria-Shows waren wieder ein sehr schönes Erlebnis, wobei ich mich besonders beim grossartigen TBA Magazin bedanken muss, das uns diese Konzerte ermöglicht hat. Vor der letzten Tour waren wir schon einige Male in Österreich und hatten auch damals eine sehr schöne Zeit. Dieses mal waren es drei Shows in Wien, Innsbruck und Klagenfurt, die wir mit sehr netten Menschen erlebt haben. Bemerkenswert ist auch, wie professionnel in Österreich auf Konzerten gearbeitet wird und freuen  uns immer wieder auf eine Rückkehr nach Österreich! Es wird sicher nicht mehr lange dauern bis wir den Weg zurück finden werden.<br />
Die Platte gibts ab jetzt in jedem guten Plattenladen zu kaufen und ist ebenfalls auf Itunes und allen anderen Onlineshops erhältlich.<br />
In nächster Zeit werden wir sehr viel unterwegs sein. Hauptsächlich touren wir jetzt durch Deutschland und ende Mai gehen wir eine Woche  mit den grossartigen Madsen auf Tour.<br />
Weitere Informationen gibts auf <a href="http://www.eternaltango.net/">www.eternaltango.net</a> und <a href="www.myspace.com/eternaltangoband">www.myspace.com/eternaltangband.<br />
</a><strong><br />
Was bedeutet Schlagzeugspielen für dich - gibt es eine „Romersa Drum-Philosphie“ ?</strong><br />
Natürlich bedeutet Schlagzeugspielen fast alles für mich! Ich kann mich nirgends so entfalten wie beim Drummen. Es gibt mir einfach das komplette Gefühl von Freiheit und Frieden. Es soll ausserdem einfach Spass machen und niemals erzwungen sein.<br />
Die &#8220;Romersa-Philosophie&#8221; lautet: &#8220;<em>LIVE IT OR LEAVE IT</em>&#8220; - im Bezug auf´s Drummen natürlich.</p>
<p><object class="embed" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/y7BQyzJrB3o"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/y7BQyzJrB3o" /><em>You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video</em></object></p>
<p>Interview: <a href="mailto:alexander.csurmann@beatboxx.at">Alexander Csurmann</a></p>
<p>Fotos: <a href="http://lb.wikipedia.org/wiki/Pit_Romersa">Pit Romersa</a></p>
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		<title>CD-Präsentation: &#8220;Fang an zu leben&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>a.csurmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[backbeat live]]></category>

		<category><![CDATA[backbeat preview]]></category>

		<category><![CDATA[freilaut]]></category>

		<category><![CDATA[Rock]]></category>

		<category><![CDATA[U4]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Kadensky (Gitarre, Gesang), Eandas „Eas“ Soxberger (Gitarre, Gesang), Bernhard Spitzl (Schlagzeug) &#38; Stephan „Stevo“ Alexander (Bass), überlassen beim Musikmachen nichts dem Zufall und wissen haargenau, wo sie hinwollen. Am 10. März präsentiert die Band Freilaut ihr Debutalbum &#8220;Fang an zu leben&#8221; im Wiener Club U4.
Neue Österreichische Selbstverständlichkeit! 
Hört man sich die Songs des am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana;"><strong><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/03/freilautcoveroriginal.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1392" title="freilautcoveroriginal" src="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/03/freilautcoveroriginal-299x300.jpg" alt="freilautcoveroriginal" width="299" height="300" /></a></strong></span><span style="font-family: Verdana;"><strong>Markus Kadensky (Gitarre, Gesang), Eandas „Eas“ Soxberger (Gitarre, Gesang), Bernhard Spitzl (Schlagzeug) &amp; Stephan „Stevo“ Alexander (Bass), überlassen beim Musikmachen nichts dem Zufall und wissen haargenau, wo sie hinwollen. Am 10. März präsentiert die Band <a href="http://www.freilaut.at/">Freilaut</a> ihr Debutalbum &#8220;Fang an zu leben&#8221; im Wiener Club <a href="http://www.u-4.at/">U4</a>.<span id="more-1391"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Verdana;">Neue Österreichische Selbstverständlichkeit! </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Verdana;">Hört man sich die Songs des am 12.03. 2010 erscheinenden Debütalbums an, spürt man, dass das Quartett bereits stilsicher gefunden hat, wonach viele Bands oft jahrelang vergeblich suchen – ihre musikalische Identität. Freilaut, das ist vielschichtiger, deutschsprachiger Rock, allürenfrei mit Mut zur Selbstironie und ohne musikalische Grenzen. <br />
Die beiden ehemaligen Klassenkameraden Markus Kadensky und Eandas „Eas“ Soxberger sind die kreativen Köpfe und für die meisten Texte und Songideen der Band verantwortlich. Die künstlerische Auseinandersetzung der beiden Songwriter ist zudem ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim Schaffens-Prozess. Die unterschiedlichen Backgrounds, Eas kommt aus der klassischen Richtung, Markus war immer schon in der Rockmusik zu Hause, lassen neue musikalische Welten entstehen. Die Tatsache, dass sich beide Musiker beim Singen abwechseln und auch über weite Strecken im Duett singen, ist ein weiterer Aspekt, der Freilaut von anderen unterscheidet..</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Verdana;">Bei ihrer Liveperfomance verzichten Freilaut auf Sampels, Loops oder Backgrounds vom Band. Freilaut verlassen sich ganz auf die ursprünglich Kraft und Intensität ihrer Instrumente und Stimmen, in klassischer Rock Besetzung, Schlagzeug Bass, Gitarre.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Verdana;">Keine Frage - Freilaut sind gekommen um zu bleiben, und wer die Band noch nie live gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen!</span></p>
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		<title>Drummer des Monats Februar: Joris Dudli</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>a.csurmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Drummer des Monats]]></category>

		<category><![CDATA[backbeat]]></category>

		<category><![CDATA[interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der gebürtiger Schweizer, der seit seiner Kindheit in Wien lebt und einige Jahre in Amerika (New York) verbracht hat ist schon viel herumgekommen, auch an der Seite von namhaften Jazzmusikern wie Art Farmer. Der Schlagzeuger Joris Dudli im Gespräch mit backbeat.
Du bist als Schlagzeuger ziemlich umtriebig. Bleibt da überhaupt noch Zeit zum Üben?
Wie gesagt: ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/03/joris_dudli_c1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1406" title="joris_dudli_c1" src="http://www.backbeat.at/wp-content/uploads/2010/03/joris_dudli_c1.jpg" alt="joris_dudli_c1" width="362" height="270" /></a></p>
<p><strong>Der gebürtiger Schweizer, der seit seiner Kindheit in Wien lebt und einige Jahre in Amerika (New York) verbracht hat ist schon viel herumgekommen, auch an der Seite von namhaften Jazzmusikern wie Art Farmer. Der Schlagzeuger Joris Dudli im Gespräch mit backbeat.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1407"></span></strong><strong>Du bist als Schlagzeuger ziemlich umtriebig. Bleibt da überhaupt noch Zeit zum Üben?</strong><br />
Wie gesagt: ich würde gerne üben, am liebsten drei Stunden täglich. Aber es geht einfach nicht. Nicht nur das Booking nimmt viel Zeit in Anspruch, sondern auch der ganze Papierkram. Wenn ich etwa von einer Tournee zurückkomme, gibt es so viele Zettel, die steuerlich erklärt, abgerechnet und geordnet werden müssen. Und natürlich möchte ich auch möglichst viel Zeit mit meiner Familie verbringen, wenn ich in Wien bin. Aber zumindest eineinhalb Stunden täglich bringe ich schon oft zusammen.<span> </span></p>
<p><strong>Ist es spannender für dich mit Musikern zu spielen, die du schon kennst oder mit Musikern, mit denen du noch nicht gespielt hast?</strong><br />
Beides! Wenn längere Zeit die selben Leuten die selben Nummern spielen, ist es natürlich ganz klar, daß sich das Ganze entwickeln kann. Es ist aber natürlich auch total schön und spannend neue Leute kennenzulernen, wie diesen Gitarristen aus Irland <em>[Mark McKnight, mit dem Joris die nächste Tour spielt, Anm.]</em>, der mit seiner positiven Art ganz besonders erfrischend ‘rüberkommt und toll spielt. So etwas ist natürlich auch ein schönes Erlebnis.<br />
Aber wie gesagt, man muß sich beim Spielen auch kennenlernen, damit man ein gegenseitiges Vertrauen aufbauen kann. Für mich als Schlagzeuger ist das besonders wichtig in Bezug auf die Time - bis ich weiß, daß jemand eine gute Time hat, damit ich machen kann, was ich will.<span> </span></p>
<p><strong>Du hast schon mit einigen bekannten Jazzmusikern zusammengespielt. Was war für dich die wichtigste Zusammenarbeit?</strong><br />
Auf jeden Fall die Zeit mit Art Farmer. Er hat mich damals so in meinem Selbstbewußtsein gestärkt, daß ich nach Amerika gegangen bin. Er hat mich total unterstützt und als ich dann schließlich nach Amerika gefahren bin, hat er mich auch wirklich engagiert. Es gibt kaum ein Schöneres Gefühl, als in New York von einem Weltstar, zusammen mit anderen Weltstars, engagiert zu werden.<br />
Ich hab nur damals so viel lernen müssen und ich wünschte, ich hätte mich davor besser vorbereitet. Ich bin erst nach ca. 4 Jahren in Amerika wirklich drauf gekommen, daß ich eigentlich noch meilenweit entfernt war, von dem was ich alles können musste. Ich hätte so viel schon davor in Österreich lernen können: einfach die richtigen Sachen üben, anhören und die Geschichte des Jazz lernen.<span> </span></p>
<p><strong>Mit welchem Musiker würdest du gerne noch zusammen spielen?</strong><br />
Ich hätte sehr gerne mit Freddie Hubbard gespielt. Wenn ein Jazzmusiker Jazz verkörpert, dann ist das für mich Freddie Hubbard. Wenn ich ihn spielen höre, dann regt jeder Ton - auch die kleinsten Töne - auf. Mit ihm hätte ich wirklich gern gespielt. Nur die letzten Jahre hat er wegen seiner Lippe nicht mehr spielen können. <em>[Infektion nach einem Unfall, Anm.]</em> Und es wäre sogar unter Umständen dazu gekommen, weil Vincent Herring mit ihm gespielt hat und auch gerne mit den Earth Jazz Agents mit Freddie Hubbard etwas gemacht hätte, aber es ist dann leider nichts daraus geworden.<span> </span></p>
<p><strong>Als du angefangen hast Schlagzeug zu spielen: war dir von Anfang an klar, daß du Profimusiker werden willst?</strong><br />
Ja, das wollte ich eigentlich schon von Anfang an. Ich habe mit 13 angefangen Schlagzeug zu spielen. Mit 14 bin ich in die Grafische gekommen, wollte aber nach ein bis zwei Jahren wieder aufhören, weil ich da schon in ein paar Bands hineingerutscht bin. Mit 16 hab ich dann beim Peter Rapp in der Sendung Spotlight gespielt. Und dann habe ich auch schon Studioaufnahmen in der Austropop-Szene gemacht. Also wollte ich noch bevor ich 18 war mit der Grafischen aufhören und Musik studieren. Aber meine Eltern wollten, daß ich die Schule noch fertig mache.<span> </span></p>
<p><strong>Wie genau bist du damals zu den Studiojobs gekommen?</strong><br />
Da gibt’s einen großen Faktor: damals - Mitte der 70er Jahre - hat es noch keine drum machines gegeben. Da haben alle was zu tun gehabt und jeder der gut spielen konnte hat zum Beispiel Werbejingles einspielen können. Da sag ich ganz bescheiden, daß das sicher ein Hauptgrund war, daß ich Profi werden konnte. Vielleicht hab ich auch Talent und einen guten Groove gehabt. Aber es hat auch einfach nicht so viele Popschlagzeuger gegeben.<br />
Später bin ich dann durch das Vienna Art Orchestra zum Jazz gekommen und habe mich von der Studioszene entfernt. Die Leute haben anscheinend geglaubt, daß man als Jazzschlagzeuger keinen simplen Groove mehr spielen kann.</p>
<p><strong>Und seit einiger Zeit unterrichtest du auch?</strong><br />
Ja, ich unterrichte in Linz Schlagzeug <em>[an der Bruckner Universität, Anm.]</em> und auch am Vienna Kons. Aber da unterrichte ich nicht Schlagzeug, sondern mache Gehörbildung. Das macht mir unheimlich Spaß. Ich kann ein bißchen Klavier spielen und kenne mich genug aus, um das zu vermitteln. Hoffe ich zumindest.<em>[lacht]</em> Und Intervalle und Akkorde sollte man auch als Schlagzeuger hören können.<br />
Aber das war’s dann auch schon wieder. Also vielleicht ein Drittel meines Einkommen ist Unterrichten, der Rest ist Spielen. Wobei ein Teil davon auch Gebrauchsmusik ist. Aber auch da spiele ich zum Glück immer mit guten Musikern und da macht auch eine Hochzeit oder ein Ball Spaß.<span> </span></p>
<p><em>Interview: </em><a href="mailto:matthias.rigal@beatboxx.at"><em>Matthias Rigal</em></a></p>
<p><span style="font-size: small;"><em>Fotos: </em><a href="www.jorisdudli.com/"><em>Joris Dudli</em></a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial-ItalicMT, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; color: #3058a3;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial-ItalicMT, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; color: #3058a3;"><span style="font-size: small; text-decoration: underline;"><br />
</span></span></p>
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		<title>BIPO/Goetzel: Respighi, Hindemith, Schmitt</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>a.csurmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[backbeat review]]></category>

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		<category><![CDATA[Schmitt]]></category>

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		<description><![CDATA[Istanbul ist europäische Kulturhauptstadt 2010. Das Borusan Istanbul Phillharmonic Orchestra (kurz BIPO) unter der Leitung des österreichischen Dirigenten Sascha Goetzel, veröffentlicht sein Debütalbum mit Musik von Respighi, Hindemith und Schmitt.
Das Debütalbum des BIPO ist beim britischen Label Onyx, das für seine hochklassigen Veröffentlichungen abseits des Mainstreams bekann ist, erschienen. Geleitet wird das Orchester vom österreichischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/02/onyx4048_225h.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1343" title="onyx4048_225h" src="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/02/onyx4048_225h.jpg" alt="onyx4048_225h" width="241" height="225" /></a>Istanbul ist europäische Kulturhauptstadt 2010. Das <em>Borusan Istanbul Phillharmonic Orchestra</em> (kurz BIPO) unter der Leitung des österreichischen Dirigenten Sascha Goetzel, veröffentlicht sein Debütalbum mit Musik von Respighi, Hindemith und Schmitt.</strong></p>
<p>Das Debütalbum des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Borusan_Istanbul_Philharmonic_Orchestra">BIPO</a> ist beim britischen Label Onyx, das für seine hochklassigen Veröffentlichungen abseits des Mainstreams bekann ist, erschienen. Geleitet wird das Orchester vom österreichischen Nachwuchsstar Sascha Goetzel und präsentiert spannende Musik dreier hochinteressanter Komponisten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Ottorino Respighi, Paul Hindemith und Florent Schmitt sind drei Klangmagier, deren Interesse für den Orient weit über bloße Mode hinausging. Alle drei Komponisten haben sich intensiv auf Reisen durch die Türkei mit ihrer Musik und der Kultur beschäftigt. Das Ergebnis sind drei ganz unterschiedliche Werke, mit die die Tradition des Okzident mit der des Orient vermischen. Das BIPO spielt druckvoll und mit unüberhörbarem Enthusiasmus. Eine echte Entdeckung der CD ist der französische Komponist Florent Schmitt, der vor allem in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den führenden Komponisten seines Landes gehörte, der aber nach dem 2. Weltkrieg in Vergessenheit geriet, vielleicht weil sein Oeuvre sich durch ein hohes Maß an Individualismus auszeichnet, der es uns heute schwierig macht, die Musik Schmitts in einer der üblichen Schubladen zu stecken. Die intensive Interpretation des Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra der “Tragödie der Salome” ist ein exzellenter Anlass, sich mit diesem so innovativen und facettenreichen Komponisten intensiver auseinanderzusetzen.</p>
<p>Fazit: Ein beeindruckendes Debütalbum das die Grenzen zweier Kulturen verwischt und auffordert ein veraltetes (musikalische) eurozentrische Weltbild aufzugeben. Das BIPO ebnet auf diesem Album Wege in neue Hörgewohnheiten und dank einer ungewöhnlichen und ungewöhnlich gelungenen Tracklist in weniger ausgetretene Pfade der Musik. Besonders hervorzuheben ist auch die tolle Klangqualität und das moderne Artwork. (Codaex)<strong> </strong></p>
<p>Tracklist:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ottorino_Respighi">OTTORINO RESPIGHI</a> (1879–1936)<br />
Belkis, Queen of Sheba<br />
1. I The Dream of Solomon 8.45<br />
2. II War Dance 2.57<br />
3. III The Dance of Belkis at Dawn 7.41<br />
4. IV Orgiastic Dance 5.35</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Hindemith">PAUL HINDEMITH</a> (1895–1963)<br />
Symphonic Metamorphosis on Themes by Carl Maria von Weber<br />
5. I Allegro 4.29<br />
6. II Turandot: Scherzo 7.59<br />
7. III Andantino 4.28<br />
8. IV Marsch 4.55</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florent_Schmitt">FLORENT SCHMITT</a> (1870–1958)<br />
The Tragedy of Salome<br />
9. I Prelude 9.25<br />
10. II Dance of the Pearls 4.27<br />
11. III The Enchantments of the Sea 7.07<br />
12. IV Dance of Lightning 3.39<br />
13. V Dance of Fear (I) 3.30<br />
14. Vi Dance of Fear (II) 2.29</p>
<p>Gesamtspielzeit: 77.32</p>
<p><img class="qtl" title="Copy selction" src="http://www.qtl.co.il/img/copy.png" alt="" /><a title="Search With Google" href="http://www.google.com/search?q=BIPO" target="_blank"><img class="qtl" src="http://www.google.com/favicon.ico" alt="" /></a><img class="qtl" title="Translate With Babylon" src="http://www.babylon.com/favicon.ico" alt="" /></p>
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		<item>
		<title>Drummer des Monats Jänner: Bernard Galane</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>a.csurmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[backbeat]]></category>

		<category><![CDATA[interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der österreiche Schlagzeuger  Bernard Galane lebt und arbeitet seit 2001 in Los Angeles und konnte dort als Studiodrummer und Schlagzeuglehrer Fuß fassen. Mittlerweile ist er mit seiner Firma Galane Drums &#38; Cymbals auch Entwickler und Produzent. backbeat traf den umtriebigen Musiker bei seinem Workshop-Tour Aufenthalt in Klosterneuburg.
Du bist in Österreich geboren. Wann kam die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/02/_mg_2266copy-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1313" title="Bernard Galane" src="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/02/_mg_2266copy-1.jpg" alt="Bernard Galane" width="448" height="270" /></a></p>
<p><strong>Der österreiche Schlagzeuger  Bernard Galane lebt und arbeitet seit 2001 in Los Angeles und konnte dort als Studiodrummer und Schlagzeuglehrer Fuß fassen. Mittlerweile ist er mit seiner Firma <em>Galane Drums &amp; Cymbals</em> auch Entwickler und Produzent. backbeat traf den umtriebigen Musiker bei seinem Workshop-Tour Aufenthalt in Klosterneuburg.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1310"></span>Du bist in Österreich geboren. Wann kam die Idee in die USA zu gehen und was hast du dir davon erwartet?</strong><br />
Den Wunsch nach Amerika zu gehen hatte ich schon sehr früh, mit elf oder zwölf Jahren. Erwartet habe ich mir damals die große weite Welt kennen zu lernen und etwas zu erleben. Es war sicher eine sehr naive Idee aber ich glaube jeder Traum basiert auf einer solchen und wenn man bereit ist dafür hart zu arbeiten und auch dafür zu leiden kann jeder noch so naive Traum in Erfüllung gehen.</p>
<p><strong>Wie</strong> <strong>alt warst du als du nach Amerika ausgewandert bist?</strong><br />
Ich war damals 21 und habe mir ausgerüstet mit einer Tasche, 300 Dollar und schlechtem Englisch,  ein One Way Ticket nach Los Angeles  gekauft.</p>
<p><strong>War es zu Beginn sehr schwierig für dich, dort Fuß zu fassen?</strong><br />
Es war sehr schwierig. Denn als ich 2001 nach Amerika kam war die Musikindustrie eigentlich schon in einer Krise. Ich möchte in an dieser Stelle auch sagen, dass es ein Privileg ist heutzutage als Musiker arbeiten und davon leben zu können, weil die Musik heutzutage beinahe ausschließlich programmiert und für den Verkauf möglichst billigst konstruiert ist. Der künstlerische Aspekt war schon 2001 sehr unterrepräsentiert und es wird jedes Jahr schlimmer. Ich finde die Leute sollten wirklich einmal die Ohren öffnen und hören was im Radio vor sich geht und was aus der Musik geworden ist. Wie gesagt es war anfangs sehr schwierig für mich. Ich habe bei jeder Gelegenheit gespielt und habe nebenbei an Schulen unterrichtet. Abends bin ich häufig in einen bekannten Jazzclub gegangen, habe vor der Tür gewartet bis die Band fertiggespielt hatte, damit ich keinen Eintritt bezahlen musste und habe dann unter den Musikern und Gästen meine Visitenkarten verteilt um auf mich aufmerksam zu machen.<br />
Eigentlich war es ein Wahnsinn wenn ich heute daran zurückdenke. Aber letztendlich haben mich diese Erlebnisse zu einem besseren Menschen und Musiker gemacht und ich bin sehr dankbar für dieser Zeit.</p>
<p><strong>Was hat dich dazu bewogen deine eigene Schlagzeug Produktionsfirma <em>Galane Drums &amp; Cymbals</em> zu gründen?</strong></p>
<p>Das entstand aus meinem inneren Drang immer etwas neues zu machen und mich stätig weiter zu entwickeln. Ich habe selbst jahrelang für verschiedene Firmen endorsed und war enttäuscht über die Qualität der massenproduzierten Instrumente, die meist auch noch zu teuer verkauft werden. Und vor zwei Jahren bin ich über ein Gespräch mit einem großartigen Instrumentenbauer auf die Idee gekommen, eine eigene Produktion zu starten. Die Idee war ein ehrlich erzeugtes, individuelles Spitzenklasse Instrument für Schlagzeuger zu entwickeln. Und jetzt können wir, zu einem fairen Preis,  hundert Prozent handgemachte Drums, Becken und Sticks anbieten, die absolut auf die Wünsche des Kunden abgestimmt sind. Der Vertrieb funktioniert hauptsächlich über das Internet und wir haben mittlerweile zufriedene Kunden aus allen Teilen der Welt.</p>
<p><strong>Welche musikalische Ausbildung hast du?</strong><br />
Ich habe mit fünf Jahren mit Klavier begonnen und bin mit etwa acht über meinen Bruder zum Schlagzeug gekommen. Mit elf spielte ich in der Band Kids on Drums, wobei sich meine Leidenschaft für das Instrument zusätzlich verstärkte. Über meine frühe Liebe zum Jazz und Fusion, kam auch der Ehrgeiz schon mit dreizehn bis zu acht Stunden am Tag zu üben. Mit vierzehn bin ich für ein Jahr in das Schubert - Konservatorium danach für zwei Jahre an die Wiener Musik Universität und machte meine Abschluss am Konservatorium der Stadt Wien. Danach bin ich nach Amerika, wo ich zwei Jahre bei Freddy Gruber studierte. Grundsätzlich glaube ich aber, dass wenn man die Basics gelernt hat, man genau  so gut über Plattenaufnahmen seiner Vorbilder lernen und gut werden kann. Auf diesem Gedanken basiert auch mein Buchkonzept, das ich entwickelt habe.</p>
<p><strong>Wie sieht dieses Konzept aus?</strong><br />
Die Idee entstand 2004 als ich auf Tournee war und der Grundgedanke ist, dass jeder Schlagzeuger seinen ganz persönlichen Ausdruck am Instrument entwickeln sollte. Das Konzept um die Individualität jedes Einzelnen zu fördern, besteht aus sieben Büchern, die jeweils einen eigen Bereich des Drummings abdecken und gleichermaßen von Beginnern und Profis, erarbeitet werden können.</p>
<p><strong>Was ist dein Hauptbetätigungsfeld als Schlagzeuger? Siehst du dich mehr als Solo-Drummer, Studio-Drummer, Lehrer oder Entwickler?</strong><br />
Die Antwort ist alles zu gleichen Teilen. Ich könnte nicht jeden Tag unterrichten aber freue mich  sehr meine Workshop Tour machen zu können. In Los Angeles halte ich zweimal wöchentlich Open Counseling am Musician Institute Hollywood und sonst bin ich sehr viel im Studio tätig und nehme für alle möglichen Künster, aus den unterschiedlichsten Genres auf. Wobei mein Herz definitiv im Jazz und Fusion liegt, da dort der Ausdruck im Jetzt ist und es keine Limits gibt.</p>
<p>Alle Infos zu Bernie Galane, <em>Galane Drums &amp; Cymbals</em> und seine Büchern gibts unter <a href="www.galane.net">www.galane.net</a> oder <a href="http://www.myspace.com/bernardgalane">myspace.com/bernahrdgalane</a><cite></cite></p>
<p><a href="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/02/galane2.jpg"></a></p>
<p>Interview: <a href="mailto:alexander.csurmann@beatboxx.at">Alexander Csurmann</a> <a href="mailto:matthias.rigal@beatboxx.at">Matthias Rigal</a></p>
<p>Fotos: <a href="www.galane.net">Galane</a></p>
<p><img class="qtl" title="Copy selction" src="http://www.qtl.co.il/img/copy.png" alt="" /><a title="Search With Google" href="http://www.google.com/search?q=Matthias%20Rigal" target="_blank"><img class="qtl" src="http://www.google.com/favicon.ico" alt="" /></a><img class="qtl" title="Translate With Babylon" src="http://www.babylon.com/favicon.ico" alt="" /></p>
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		<title>backbeat Science: Snare Drum</title>
		<link>http://www.backbeat.at/?p=115</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 06:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.rigal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[backbeat]]></category>

		<category><![CDATA[backbeat science]]></category>

		<category><![CDATA[snare drum beatboxx science schlagzeug kleine trommel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sie ist das Herzstück des Schlagzeug und eines der wichtigsten Instrumente in der Jazz- und Popularmusik des 20. Jahrhunderts: die Snare Drum. In der Folge der Reihe &#8220;Backbeat Science&#8221; könnt ihr über geschichtliche Entwicklung, Spieltechniken und Verwendung lesen.

Die Entwicklung der Snare läßt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Bis zum 18. Jahrhundert verwendete man sie ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><a title="Snare Drum" href="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2008/10/snare_drum.JPG"></a><a href="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/01/snare_drum.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1361" title="drum" src="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/01/snare_drum.jpg" alt="drum" width="448" height="336" /></a></p>
<p align="left"><strong>Sie ist das Herzstück des Schlagzeug und eines der wichtigsten Instrumente in der Jazz- und Popularmusik des 20. Jahrhunderts: die Snare Drum. In der Folge der Reihe &#8220;Backbeat Science&#8221; könnt ihr über geschichtliche Entwicklung, Spieltechniken und Verwendung lesen.</strong></p>
<p align="left"><span id="more-115"></span></p>
<p align="left">Die Entwicklung der Snare läßt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Bis zum 18. Jahrhundert verwendete man sie ausschließlich zu militärischen Zwecken. Aufgrund der Aufhängung an der linken Körperseite beim Marschieren wurde das Instrument im Militär und englischen Sprachraum auch zunächst &#8220;Side Drum&#8221; genannt. Die Trommel war in dieser Form auch noch beträchtlich größer als ihr modernes Pendant. Die Felle wurden damals mit einem Seilsystem, anstatt der heute bekannten Spannschrauben gespannt. Darüber hinaus sind bei militärischen Trommeln die Felle im Allgemeinen fester gespannt, um größeren Rebound für die Rudiments, die ebenfalls aus der Militärmusik stammen und heute wichtige Grundübungen darstellen, zu erhalten.</p>
<p align="left">Im 18. und 19. Jahrhundert fand die &#8220;Snare Drum&#8221;, &#8220;Kleine Trommel&#8221;, &#8220;Caisse Claire&#8221;, &#8220;Cassa Chiara&#8221; bzw. &#8220;Caja&#8221; schließlich auch langsam Einzug ins Opernorchester. Dort kam sie zunächst ebenfalls hauptsächlich in militärischen Opern-Szenen zum Einsatz. 1837 baute Cornelius Ward erstmals eine Snare Drum in modernerer und kleinerer Form, indem er die Fellspannung durch ein Schraubsystem anstelle eines Seilsystems und einen Messingkessel verwendete. Zwischen der Mitte und dem Ende des 19. Jahrhunderts wanderte die Snare Drum dann langsam aus dem Orchestergraben der Opernhäuser auf die Konzertbühne. In weiterer Folge wurde sie dann zentraler Bestandteil des Jazz-Schlagzeugs, wodurch sie schlußendlich spätestens seit Beginn des Rock &#8216;n&#8217; Roll gegen Mitte des 20. Jahrhunderts zu DEM ton- oder zumindest taktangebenden Instrument in der modernen Popularmusik wurde. Denn bekanntlich liegt bei ihr typischerweise die Verantwortung für den &#8220;Backbeat&#8221;, also den Hauptbetonungen. (standardmäßig auf den Zählzeiten &#8220;2&#8243; und &#8220;4&#8243; im 4/4-Takt).</p>
<p align="left">Der typische Snare-Sound ergibt sich bekanntlich aus dem über das Resonanzfell (das in der Regel dünner ist als das Schlagfell) gespannten Snare-Teppich, der aus Draht oder Kabeln besteht und mit dem Fell mitschwingt. Doch die Snare bietet noch andere Möglichkeiten zur Tonerzeugung. Der Teppich kann durch einen Hebelmechanismus auch gelöst werden, wodurch er nicht mehr am Resonanzfell anlieg. Die Snare klingt dann eher wie ein hohes Tom. Andere Möglichkeiten sind bekannt unter den Namen &#8220;rim shot&#8221; (gleichzeitiges Schlagen von Fell und Spannring) und &#8220;side stick&#8221;/&#8221;rim click&#8221; (Stick wird auf Snare gelegt und es wird nur auf den Spannring geschlagen). Diese Spieltechniken sind auch in Orchesterstücken zu hören, zum Beispiel in Aaron Copelands &#8220;Symphony No. 3&#8243; (1946) oder Maurice Ravels Bearbeitung von &#8220;Bilder einer Ausstellung&#8221; (1922). Abgesehen von der Schlagtechnik kann die Kleine Trommel auch mit Sticks, Besen oder Paukenschlägeln gespielt werden, was sich natürlich ebenfalls auf das Klangbild auswirkt.</p>
<p align="left">Der geschichtlichen Entwicklung der Snare Drum verdanken wir auch die Tatsache, daß es heute zwei Grundarten von Stockhaltungen gibt: den &#8220;traditional grip&#8221; und den &#8220;matched grip&#8221;. Die ursprüngliche Stockhaltung war zwangsweise notwendig aufgrund der seitlichen Aufhängung der Trommel, da sie sich dabei auch in Schräglage befand und es nur durch die ungleiche Haltung der Stöcke möglich war mit der linken Hand das Fell zu schlagen. Nachdem dann später die Snare vor dem Körper nahezu waagrecht aufgestellt wurde ergab sich die Möglichkeit zum &#8220;matched grip&#8221;, der auch dem linken Handgelenk eine natürlichere Bewegung ermöglicht. Welche Stockhaltung aber die bessere ist, darüber wird schon seit längerem diskutiert, eine richtige Antwort gibt es nicht, da beide Haltungen Vor- und Nachteile haben und es Geschmackssache ist, mit welcher Haltung man sich wohler fühlt. Aber das ist eine andere Geschichte&#8230;und wird in einer der nächsten Folge von &#8220;Beatboxx Science&#8221; ausführlicher erläutert.</p>
<p align="left">
<p align="left"><em>Artikel: <a href="mailto:matthias.rigal@beatboxx.at?subject=beatboxx%20blog">Matthias Rigal</a></em><br />
<em>Fotos: creative commons (Wikipedia) </em></p>
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		<title>Drummer des Monats Dezember: Christian Mühlbacher</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 19:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.rigal</dc:creator>
		
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Als Schlagzeuger, Percussionist, Komponist, Arrangeur und Lehrer ist Christian Mühlbacher viel beschäftigt und ständig aktiv. Am 13. Dezember 2009 war er mit der Big Band Nouvelle Cuisine im Porgy &#38; Bess zu Gast. Vor dem Konzert hat er sich Zeit für ein Interview genommen.

Mit dem Programm &#8220;gDoon&#8221; bietet die Big Band Nouvelle Cuisine um Percussionisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/01/muehlbacher08.jpg"><img class="size-medium wp-image-1282 aligncenter" title="Christian Mühlbacher, Foto: Werner Korn" src="http://blog.beatboxx.at/wp-content/uploads/2010/01/muehlbacher08-300x199.jpg" alt="Foto: Werner Korn" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Als Schlagzeuger, Percussionist, Komponist, Arrangeur und Lehrer ist Christian Mühlbacher viel beschäftigt und ständig aktiv. Am 13. Dezember 2009 war er mit der Big Band Nouvelle Cuisine im Porgy &amp; Bess zu Gast. Vor dem Konzert hat er sich Zeit für ein Interview genommen.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-1279"></span></p>
<p style="text-align: left;">Mit dem Programm &#8220;gDoon&#8221; bietet die Big Band Nouvelle Cuisine um Percussionisten Christian Mühlbacher und Keyboarder Christoph Cech – von denen der Großteil der Kompositionen stammt – ein vielfältiges Programm. Die Musik reicht von coolem Swing bis zu heißem Funk und bleibt dadurch immer spannend. In beinahe zwanzig Mann starker Besetzung besticht die Band durch unglaublichen Groove und merklichen Spaß an der Sache.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Seit wann gibt es Nouvelle Cuisine?</strong><br />
Die Band gibt es schon ewig. Spätestens seit 1985, was für uns sozusagen der offizielle Startpunkt ist. In dem Jahr sind wir bei den IGNM Weltmusiktagen für Österreich angetreten. Sehr zum Schrecken des Schwedischen Vorsitzenden, soweit ich mich erinnere. <em>[lacht]</em> Den Briten hat unsere Musik aber gut gefallen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was macht eure Musik aus?</strong><br />
Stilistisch ist die Musik nicht leicht zu beschreiben und zu schubladisieren. Das meiste wächst sozusagen auf dem Mist von mir und Christoph Cech und wir denken nicht darüber nach, was marketingtechnisch günstig wäre, sondern wir machen einfach die Musik die uns gefällt.<br />
<strong><br />
Du hast anscheinend eine Vorliebe für große Ensembles. Worin besteht für dich darin der Reiz?</strong><br />
Die Besetzung ist ursprünglich aus einem Quartett gewachsen. Wir haben aber schon relativ bald die große Big-Band-Besetzung gehabt. Wobei das natürlich Vor- und Nachteile hat. Klangtechnisch bietet so eine große Besetzung tolle Möglichkeiten. Auf der anderen Seite ist die Band auch recht schwer zu bewegen – was es bei manchen Veranstaltern oft schwierig macht, Konzerte zu organisieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Bist du momentan auch in kleineren Ensembles aktiv?</strong><br />
In etwas kleinerer Besetzung spielt zum Beispiel Mühlbacher&#8217;s USW, aber die Band ist wirklich nur marginal kleiner, dafür etwas anders gestrickt. Im Prinzip ist das keine echte Big Band, sondern mehr ein großes Solistenensemble.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Du bist nicht nur als Schlagzeuger tätig, sondern auch als Komponist und Arrangeur. Wie siehst du dich eher? Als komponierender Schlagzeuger, als Schlagzeug spielender Komponist oder gehört für dich beides zusammen?</strong><br />
Das Verhältnis hat sich bei mir über die Jahre schon gewandelt. Früher war ich mehr der Schlagzeuger, heute bin ich mehr der Komponist. Ich mach&#8217; jetzt auch fast nur noch meine eigenen Dinger. Das hat sich so ergeben und finde ich eigentlich ganz ok. <em>[lacht]</em><br />
<strong><br />
Daneben unterrichtest du auch?</strong><br />
Genau, sogar ziemlich viel. An der Musikuni in Wien unterrichte ich Jazztheorie und Arrangement. Außerdem Komposition an der Bruckner-Uni in Linz und Jazztheorie, Arrangement und Schlagzeug am Gustav-Mahler-Konservatorium in Wien, was auch mein erster Job in dieser Richtung war. Auch das Unterrichten ist bei mir gewachsen, so daß ich später eben auch Komposition und Arrangement unterrichten konnte. Nicht zuletzt dadurch, daß es mich selber schon immer interessiert hat Musik zu schreiben.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wie beurteilst du die österreichische Jazzszene der letzten Jahre? Was sind für dich interessante Entwicklungen?</strong><br />
Auffällig ist natürlich, daß es viele junge, super Typen gibt. Es ist schon ein Wahnsinn, was für Leute da immer wieder daherkommen – in allen Instrumentalbereichen. Das ist wirklich eine Freude zu beobachten, gerade für mich als Lehrer.<br />
Stilistisch gibt es unterschiedliche Entwicklungen. Spätestens seit den 80ern kann man eigentlich alles machen, was einem in den Sinn kommt, ohne irgendwie schief angesehen zu werden. Deshalb ist die Musik auch relativ vielfältig.<br />
Klar ist auch, daß die Elektronik Einzug gehalten hat. Und das völlig zu Recht. Man muß die Instrumente der Zeit nehmen, wie sie kommen. Außer man mag sie nicht, dann verwendet man sie halt nicht. Aber interessant ist es allemal. Ähnlich wie in den 30ern das Saxophon oder in den 60ern die E-Gitarre. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was als nächstes kommt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Es gibt doch einige österreichische Musiker, die ihr Glück lieber im Ausland suchen. Ist das für dich jemals in Frage gekommen?</strong><br />
Ich hab mich einmal über mehrere Woche in Holland aufgehalten und mir die Szene angesehen. Da habe ich mir schon gedacht, daß es interessant und lässig sein könnte, dort wirklich Fuß zu fassen. Auf der anderen Seite bin ich aber einfach in Österreich verwurzelt.<br />
Natürlich ist es keine Frage, daß es gerade, wenn man jung und in einer Entwicklungsphase ist, gut ist, zum Beispiel für drei Jahre nach Berklee zu gehen um dort superfit zu werden. Vorausgesetzt man hat nichts anderes im Kopf. Aber für mich persönlich hat das keinen Sinn. Da müssen sie schon anrufen und etwas von mir wollen. <em>[lacht]</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Alle Informationen über Christian Mühlbacher und seine Tätigkeiten und Projekte gibt es auf christianmuehlbacher.com</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><em>Interview: <a href="mailto:matthias.rigal@beatboxx.at?subject=beatboxx%20blog">Matthias Rigal</a></em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Foto: Werner Korn</em></p>
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